GpsPrune – Schnippeldieschnapp, Karte ab!

Anfang

All diese Punkte!

Im letzten Jahr habe ich mal einen Artikel zu meinem verwendeten GPS-Tracker „TripRecorder 747 Pro“ verfasst. Ja, ich bin immer noch mit ihm zufrieden und er verrichtet auch 2016 fleißig seine Dienste. Nach meinem Schottlandaufenthalt stieß ich allerdings auf ein unerwartetes Problem. Die Trackpunkte! Während ich bei meinen üblichen Ausflügen die Punkte bzw. die GPS-Tracks nicht beschneide, war der Schottlandtrack schon eine andere Hausnummer. Es waren an die 400.000 Trackpunkte im Track verbaut. Eine horrende Summe, mit denen Google nicht mehr wirklich klar kommt.

Google-Earth konnte alle Trackpunkte des gesamten Roadtrips laden und auch problemlos anzeigen. Immerhin! Das Bearbeiten des Tracks war jedoch eine Tortur, wenn nicht sogar die reinste Qual über die Software. Es lassen sich dort nämlich nicht mehrere Trackpunkte in einem Rutsch markieren und löschen.

Um nun einzelne Tracks für die Einzelartikel aufzubereiten ging ich bei den ersten Karten noch etwas – naja sagen wir mal – „unkonventionell“ vor. Ich markierte den Endpunkt, platzierte einen schweren Gegenstand (AAA-Batterie *lach*) auf der [ Entf ]-Taste der Tastatur und ging in die Küche. Währenddessen wurde fleißig Punkt für Punkt des Tracks gelöscht. Geil, oder?

Eine andere Lösung musste her…

Du siehst scheisse aus!

Auf der Suche nach einem geeigneten Tool bin ich auf „GpsPrune“ gestoßen. Eine Java-Application, die somit betriebssystemunabhängig z.B. unter OSX, Windows und Linux ausgeführt werden kann. Aber der Reihe nach.

Woher?

GpsPrune könnt Ihr hier herunterladen. Aktuell (Juli 2016) benutze ich das Stück Software in der Version 18.4. Zum Ausführen der .jar-Datei, benötigt Ihr zudem noch zusätzlich ein installiertes Java JRE. Selbiges findet Ihr auch im Artikel des Trip Recorders. Welche JRE-Version Ihr dabei nutzt, ist (fast) vollkommen egal. Die Versionsnummer sollte nur über 1.5 liegen. Nachdem Ihr das JRE installiert habt, geht es auch schon los. GpsPrune muss nicht installiert werden, die .jar-Datei kann normal ausgeführt werden.

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1. Der erste Start

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Nach dem ersten Start, springt Euch sofort ein edles und modernes Stück Designkunst ins Auge. Selbst alte Windows 3.1 Anwendungen würden wohl beim Anblick sofort ihren Dienst quittieren. Schön ist definitiv etwas anderes. Hat man allerdings das erste „AHA“-Erlebnis überwunden, kann man sich auch schon an die Arbeit machen. Wie sagte meine Freundin schon zu mir?

Auch wenn Du scheisse aussiehst, Deine inneren Werte zählen!

Diese möchte ich Euch nun in den kommenden 4 – in Worten: VIER – Seiten näherbringen.

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dasFLOSEN Verfasst von:

Meine Name ist Florian Schickling, der sogenannte "ich"-Part von "dasFLOSEN" und Autor sowie Knipser meines Blogs dasflosen.de. Grundsätzlich bin ich einfach gerne unterwegs, verbringe viel Zeit in der Natur und versuche schöne Momente und Eindrücke mit einer Systemkamera von Olympus festzuhalten. Jeder Ausflug hat seine eigene Geschichte zu erzählen und da ich selbst das alleinige Betrachten von Bildern langweilig finde, kam mir die Idee mit dem Niederschreiben. Dieser soll nicht nur unterhalten, Eindrücke schildern und Bildmaterial liefern, sondern zugleich auch als Informationsquelle für mich, für die Interessierten unter Euch oder für die Nachwelt dienen.

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