Das südliche Königreich – Von Somerset bis Cornwall

Anfang

Somerset, Dorset, Devon und Cornwall

…was sich anhört wie die Mitglieder einer schlecht gecasteten Boyband aus den 90ern, entspricht den von uns besuchten Abschnitten/Regionen im südwesten Englands. Kurz gesagt, ein kleiner einwöcher Roadtrip unter der Flagge „Cornwalls“.

(Google-Maps Link zur Karte, falls diese nicht angezeigt werden kann)

Der Bericht ist mehrseitig, also entgegen des Schottlandberichts wird es keine 20 Artikel geben *lach*. Ich halte mich somit kurz und werde auch nicht chronologisch, sondern wie bereits erwähnt nach Gebieten die einzelnen Artikelseiten unterteilen. Zu Beginn möchte ich – wie immer- aber noch ein paar Reiseinfos herausposaunen.

Also… lasst uns nach Schottland erneut auf die Insel blicken!

Apettitanreger

Wer das Titelbild noch nicht geklickt hat, bekommt jetzt nochmals die Chance auf einen kurzen Videoclip zur Reise. Ich habe nicht alles gefilmt, sondern immer wenn mir gerade danach war und ich Lust dazu hatte. Das Ganze ist auch nicht super professionell. Bin schließlich kein Filmer und mein Interesse diesbezüglich hält sich auch in Grenzen. Man muss nicht jede Welle reiten *lach*.

Kleiner Tipp am Rande, schaut Euch das Video auch wirklich bis nach dem Abspann an… Nicht nur Marvel kann Post-Credit-Scene’s *lach*

Nein, Ihr müsst zudem meinen YT-Kanal nicht Abonnieren und auch keinen „Daumen nach oben“ lassen. So viel Content kommt von mir da nicht, dass es sich lohnen würde. Aber jetzt zurück zu den Infos…

Ryanair und Autovermietung

Wir haben zum ersten Mal überhaupt bei Ryanair gebucht. Grund war der, dass wir uns erst gut eine Woche vor unserem Urlaubsbeginn für Cornwall entschlossen hatten. Sehr kurzfristig also. Das „Wir“ beinhaltet natürlich wieder Hoochi von Hoochiswelt.de. Sie hat Ihren Cornwallartikel schon ein wenig früher veröffentlicht. Schaut einfach mal vorbei.

Im Vorfeld buchten wir von Deutschland aus zudem ein paar Unterkünfte bzw. B&B’s (Bed & Breakfast):

  • Flug von und zurück nach Memmingen über Ryanair
  • Autovermietung direkt über Ryanair (manuelle Schaltung)
  • London Stampede Airport Hotel am letzten Tag vor Abflug
  • Erstes und Letztes B&B auf der Insel

Das war’s schon.

Was würde ich nicht mehr machen?

Manuelle Schaltung! Ich hab direkt bei der Vermietung noch auf Automatik umgebucht. Bin ja noch nie mit nem „Rechtslenker“ gefahren… In Schottland hatte wir ein deutsches Fahrzeug bzw. einen „normalen Linkslenker“. Es war die beste Entscheidung die ich auf diesem Trip getroffen habe. Ok… ich treffe immer gute Entscheidungen *räusper*

Ich hatte zudem bei Ryanair den Mietwagen gebucht. Einfach so, weil ich es mal probieren wollte. Normal buch ich sonst immer bei den Autovermietungen direkt. Am Ende bucht man über Ryanair bei SunnyCars, die zudem am Hertz-Stand einquartiert waren. Am Schalter unterhielt ich mich dann etwas länger mit der durchaus kompetenten Dame der Vermietung. Sie legte mir selbst schon nahe auf Automatik zu wechseln.

Sie überzeugte mich. Oder wie Hoochi es immer erzählt:

Nachdem er gefühlt eine Stunde mit DER AM SCHALTER geflirtet hatte, hatten wir dann endlich mal ein Auto!!!

Selbst mit dem Upgrade auf Automatik war ich noch unterhalb des im Internet gefundenen Bestpreises. Damit meine ich jene Angebote, die ich bei den einzelnen Autovermietungen im Internet zu Hause selbst recherchiert hatte. Allgemein ist das meine grundsätzliche Erfahrung, dass am Schalter oftmals ein paar Dinge günstiger sind… Man muss halt reden mit den Leuten *zwinker*

Was ich – irgendwie – überlesen hatte, dass bei meine Buchung über Ryanair nur 1.000 KM „frei“ gewesen waren. Die wurden – zu meiner Überraschung am Schalter – aber nicht in Meilen umgerechnet, sondern wurden 1:1 mit 1.000 Meilen übernommen.

1 Meile entspricht in etwa 1,60 Kilometer

Da ich die geplante Reiseroute in etwa im Kopf hatte, flirtete… ähm… rechnete ich mit der Dame am Schalter etwas umher und wir kamen zu dem Ergebnis, dass die 1.000 Meilen reichen müssten… …*hust*.

Vorweg. Wir sind natürlich nicht nach Plan gefahren, sondern haben unsere geplante Route mehrmals geändert. Trotzdem. Ja, sie haben gereicht 😉 Ich gab das Auto – und das ist kein Scheiss – mit 998 Meilen ab. NEUNHUNDERTACHTUNDNEUNZIG!!! Der Typ, der den Wagen wieder entgegen genommen hatte, lachte bei der Abgabe zwecks der getroffenen Punktlandung.

Die Abgabe verlief problemlos. Wir hatten unseren Mietwagen – aus Zeitgründen – nicht mal mehr gereinigt und es wurden nachträglich keine Reinigungskosten erhoben, oder von der hinterlegten Kaution abgezogen. Also alles in allem eine gute Erfahrung mit der Buchung über Ryanair.

Kamera: E-M5MarkII Datum: 08.06.2017 - 16:08 Uhr Brennweite: 40mm Blende: f/2.8 Zeit: 1/1250 sec ISO: 400

Randnotiz: Dass das Auto scheisse war, lag ja nicht an Ryanair, sondern an Toyota und dessen Hybridkonzept *lach* Ich hab noch nie so viel getankt mit einem Auto.

Airport Car Rental City und das Airport Hotel

Kaum zu glauben aber wahr, es gibt/gab KEINE Verbindung zwischen dem Car Rental und dem Airport Hotel. Also nicht Mal einen Fussweg! GoogleMaps zeigt hier einen Fussmarsch von mehreren Kilometern an, obwohl das Hotel nur 300m Luftlinie entfernt ist. Das hat seinen Grund. Es gibt tatsächlich keinen Fussweg! Halsbrecherisch bin ich über die Airportzufahrten gelaufen um zum Hotel zu gelangen. Mit Koffer etc. würde ich das nicht empfehlen! Ich lies Hoochi zuvor am Hotel ausssteigen, deponierte dort die Koffer und lief ohne Equipment vom Rental City zum Airport Hotel.

B&B im süden Englands

B&B’s im Süden Englands kosten ca. 40-60 Pfund. Den Umrechnungskurs dürft Ihr selbst „ergoogeln“, seid nicht so faul *grins*. Der Preis ist natürlich abhängig, wo und zu welcher Jahreszeit Ihr auch gerade unterwegs seid. Wie immer gilt aber: Wenn ihr kein Problem damit habt, vom „Hotspot“ auch mal 5-10 Kilometer entfernt zu wohnen, purzeln die Preise.

An der Watergate Bay kostet die Unterkunft 200 Pfund. Pro Person. Pro Übernachtung. Den Berg hoch, im nächsten Kaff (2 Minuten Fahrtzeit), fanden wir ein B&B für rund 40 Pfund. Für Beide Zusammen. Mit eigener Dusche und inklusive Frühstück! Vielleicht war das auch ein Sonderpreis, weil der Vermieter eigentlich den Battle-of-Britian „England vs. Schottland“ schauen wollte und wir 5 Minuten vor Anpfiff ihn vom TV weglockten *lach*.

Da ihr quasi überall FreeWiFi in England habt, könnt ihr auch in Bars etc. immer nach dem nächsten B&B ausschau halten. Auch über Portale wie Hotels.com etc. findet ihr welche. Was ebenfalls sehr zu empfehlen ist, sind die Aushänge an den „Infopoints“ innerhalb der kleinen Dörfer und Städte. Werden in der Nähe B&B’s sowie andere Übernachtungsmöglichkeiten geboten, hängen diese dort aus. Ihr bekommt dort eine Adresse sowie eine Telefonnummer.

Die Sache mit dem Parken

Es gibt so gut wie keine kostenlosen Parkplätze, anders als das z.B. in Schottland der Fall gewesen war. Neu für uns war zudem die Tatsache, dass wir a) nur mit Kleingeld bezahlen konnten (das geringere Übel) und b) wir immer unser Nummernschild am Parkautomaten angeben mussten! Wofür Letzteres gut ist… keine Ahnung. Die Daten werden schon in irgendeinem Datengrab landen. Allgemein solltet Ihr Euren Aluhut während einer Englandreise zu Hause lassen. Wenn Ihr also bedenken habt, dass Ihr kurz nach Land’s End von der Scheibe fallen könntet und hinter jeder Kamera die Argusaugen von Reptiloiden vermutet… bleibt daheim *grins*. Selbst im kleinsten und popeligsten Hafendorf welches wir besucht hatten, herrschte eine komplette Videoüberwachung!

Ok. Aber nun genug der Vorabinformationen. Wir gehen in die Vollen! Die Reise beginnt…. viel Spass!

Btw.: Nochmals die Reise aus dem Blickwinkel von Hoochi, falls ihr den Link zuvor gekonnt überlesen habt *zwinker*.

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Meine Name ist Florian Schickling, der sogenannte "ich"-Part von "dasFLOSEN" und Autor sowie Knipser meines Blogs dasflosen.de. Grundsätzlich bin ich einfach gerne unterwegs, verbringe viel Zeit in der Natur und versuche schöne Momente und Eindrücke mit einer Systemkamera von Sony festzuhalten. Jeder Ausflug hat seine eigene Geschichte zu erzählen und da ich selbst das alleinige Betrachten von Bildern langweilig finde, kam mir die Idee mit dem Niederschreiben. Dieser soll nicht nur unterhalten, Eindrücke schildern und Bildmaterial liefern, sondern zugleich auch als Informationsquelle für mich, für die Interessierten unter Euch oder für die Nachwelt dienen.

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