Dresden, Mojitos und der gekaufte Wasserfall

Zusammenfassende Zusammenfassung

So, die letzten beiden Ziele, während des Sommerurlaubes in der sächsischen Schweiz, werde ich nun zusammenfassen. Es lohnt sich nämlich nicht, hier halbe Romane darüber zu verfassen. Für Dresden würde nicht mal ein Buch reichen und das Kirnitzschtal wurde nur im Vorbeigehen von uns mitgenommen. Da ich aber die Bilder ja irgendwie loswerden möchte und trotzdem noch was zu erzählen habe, gibt es jetzt eben diese Zusammenfassung.

Die Stadt Dresden – Mojitotime!

Also gut, fangen wir mit Dresden an. Direkt am Tag nach dem Kromlauer Park, sollte es also wirklich gemütlich werden. Da wir am Stadtrand von Dresden wohnten, konnten wir genüsslich mit der S-Bahn in die Stadt fahren. Dort ging es gleich mal gut los. Wir stiegen am „blauen Wunder“ aus und – jetzt festhalten – suchten verzweifelt das blaue Wunder. Blau waren wir zu diesem Zeitpunkt nicht, vielleicht höchstens unsere Beine vom Vortag. Wir aber wohl eher noch nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Später ergaben die Recherchen nä(h)mlich, dass mit dem blauen Wunder die Brücke gemeint sei, über die wir gelaufen waren. Jeglicher Kommentar dazu erübrigt sich nun *lach*.

Wir liefen also weiter in Richtung Elbe. Der Plan, wir folgen ein paar Metern der Elbe und sind im Stadtzentrum. Schließlich wollten wir an diesem Tag nicht so viel laufen und auf der Karte sah das im Maßstab 1:100 auch gar nicht so weit aus. Auf halber Strecke entschlossen wir uns, noch einen Zwischenstopp auf einem alten jüdischen Friedhof einzulegen. Da sich während der Gräberbesichtigung die Bastei und der Kromlauer Park langsam aber sicher bemerkbar machten, ging es direkt zur nächstens S-Bahn. Ja, S-Bahn! Wir sind dann doch in die Innenstadt gefahren.

Dort angekommen stürzten wir uns direkt auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Also so war es zumindest geplant. Genauer gesagt sind wir nicht über LOS, direkt am Gefängnis vorbei in die nächste Bar gegangen. Mittlerweile war es auch schon halb 11 Uhr Morgens und wir bestellten uns zunächst mal einen Mojito. Anscheinend um diese Uhrzeit nicht üblich – interpretiere ich mal den Gesichtsausdruck des Kellners richtig. Auf jeden Fall war er wohl kein Cocktailspezialist, denn es war der fu*kin‘ stärkste Mojito in meinem bisherigen kurzen Leben.

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Mit vollem Tank ging es dann schließlich locker weiter. Wir besuchten noch die Frauenkirche, den berühmten Zwinger, das Elbufer… „Oh! Schau mal, ein Irish Pub!“ Und schon stand ein Glas frisches Guinness vor meiner Nase. Es war so gemütlich dort, dass die Sonne langsam abdankte und der Tag sich schon wieder dem Ende zuneigen sollten. Nachdem wir noch einer weiteren Bar einen Besuch abstatteten, ging es nochmals zurück zur Frauenkirche und Semper Oper. Schließlich wollten wir das Ganze auch noch bei Nacht ablichten.

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Der späte Abend war gekommen und wir machten uns mit einer bombigen Stimmung auf den Weg nach Hause. Wortwörtlich! Wir konnten nämlich am Ende nicht nur die schönen Bar’s in Dresden kennenlernen, sondern auch einen waschechten Bombenalarm. S-Bahnen wurden umgeleitet oder fuhren überhaupt nicht mehr. Aus den Lautsprechern ertönten Evakuierungsnachrichten, die wir selbst später in unserem Apartment noch Lautstark vernahmen. Am nächsten Tag hatten wir dann mitbekommen, dass bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe gefunden wurde.

 

Ergebnisse:

Das Kirnitzschtal – Der gekaufte Wasserfall

Bereits am ersten Tag, nach unserem Aufenthalt an der Festung Königstein, nahmen wir noch die Kirnitzschtal-Bahn mit. Genauer gesagt wollte ich noch den Lichtenhainer Wasserfall aufsuchen. Frau war durch Königstein befriedigt, also war mir eben noch der Wasserfall gegönnt *lach*. Mit einer urigen Schmalspurbahn, ging es von Bad Schandau aus durch das Tal bis zur Endstation. Aufmerksame Blogleser wissen nun was kommt. Ja, auch dieser Wasserfall war „gekauft“. Alle 30 Minuten erklang die Rocky-Melodie – ohne Scheiss, Ihr lest genau richtig – und der Wasserfall wurde gezündet. Mehr will ich dazu gar nicht beitragen. Seht das Gebiet lieber als herrliches Wandergebiet an, als das Primärziel „Wasserfall“ ins Auge zu fassen.

Zum Schluss noch was zur Galerie. Die Tafel am Haus zeigt den Hochwasserstand des Elbhochwassers im Jahre 2002. Wenn man bedenkt, wo die Elbe eigentlich fließt, ist das schon sehr krass! Um nämlich erst mal bis an das Fundament des Hauses zu kommen, muss die Elbe schon einiges an Höhenmeter zulegen. Allgemein waren die Eindrücke während unseres kompletten Aufenthaltes entlang des Elbufers sehr ernüchternd/faszinierend/nachdenklich. Wir fanden kaum renovierte Wohnhäuser, überwiegend Gaststätten und Pensionen wurden/sind renoviert. Allgemein wirken viele Gemeinden der Elbe entlang wie ausgestorben und wir liefen bzw. fuhren sehr oft an verlassenen Wohn-häusern/-gebieten vorbei. Auf den Plateaus über der Elbe wandelt sich dann das Bild. Neubauten, renovierte Häuser, Leben. Es kam mir manchmal so vor, als wären die Leute vom Ufer hoch auf den Berg gezogen, oder eben gleich in andere Gebiete unserer Republik. Wenn man die Ausmaße sieht, entwickelt man sogar ein gewisses Maß an Verständnis dafür.

 

Ergebnisse:

 

 

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flosenART Verfasst von:

Hallo, ich bin flosenart und bin nun gestorben.

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