Festung Königstein – The New Order

Return to Castle Königstein

Gut, wenn man noch nie zuvor dort gewesen war, ist ein „Return“ natürlich völlig sinnbefreit, aber irgendwie brauchte ich ja einen Aufhänger. Vielmehr war es die erste Mondlandung in Sachsen und der dort angesiedelten Festung. Gleich zu Beginn unseres Sommerurlaubes rund um das Elbsandsteingebirge, ging es bei Ankunft auf die Festung Königstein. Was sollte man auch sonst nach 6 Std. Autofahrt mit dem angebrochenen Tag anfangen.

Zuerst noch ein paar Eckdaten zur Festung über Standort, Historie und anderen wichtigen Unwichtigkeiten. Ach, lest doch einfach selbst! Keinen Bock jetzt.

Für Lauffaule gab es einen Transfer vom Parkhaus, welches sich am Fuße der Festung befindet, nach oben. Und ja, natürlich bin ich nach oben gelaufen… tz…! Was denkt Ihr denn?! Der Anstieg hatte es aber schon in sich und so manch ein Rollatormotor wird diesen wohl nicht überleben. Die Steilheit war wohl den architektonischen Bauweisen von Festungen und Burgen aus vergangenen Tagen geschuldet *lach*.

Oben angekommen hatte ich jedoch erst die halbe Miete im Sack. Wiederum konnte ich wählen, ob ich den gläsernen Aufzug nehme, oder zu Fuss weitergehe. Ich entschied mich für die sichere Variante und gegen das Versagen des Aufzuges und der damit verbunden alleinige Erbschaft meines Bruders. Warum da ein Aufzug an der Burgmauer klaffte, wurde mir dann später schnell klar. War ich nämlich erst mal in der Festung angekommen, ging es im Innenren nun mit der selben Prozentzahl weiter aufwärts. Auf abgeschlatschten Pflastersteinen versteht sich. Trotzdem hatte sich die „Wanderung“ gelohnt, schließlich sah man viel mehr von der Festung als wie über den Aufzug.

Oben angekommen wurde mir dann so langsam das ganze Ausmaß des Areals bewusst. Die Festung umfasste im Inneren nämlich ein halbes Dorf inkl. Freudenhaus *yes*. Letzteres war zu meinem Leidwesen leider geschlossen. Die wohlverdiente Entspannung, nach dem „anstrengenden“ Aufstieg, blieb somit aus. Viel mehr musste ich mich mit Folter- und Schatzkammern, Waffenlagern, unendlichen und nicht enden wollenden Festungsmauern und Kirchen zufrieden geben. Was soll ich sagen, es war alles sehr beeindruckend.

Satz ohne X

Nach fast 4 Stunden ging es dann endlich weiter in Richtung des Domizils für die nächsten Tage. Die Festung sollte ich bereits am nächsten Tag nochmals zu Gesicht bekommen. Dies jedoch, ist eine längere Geschichte… *Händereib*

Und somit bin ich schon am Ende. Ja, ihr lest richtig. Thats it! Heute mal keinen ausführlichen Roman, den Ihr genüßlich Euch vor dem Einschlafen zu Gemüte führen könnt. Ich dachte mir, ich komme den Bilderschauern entgegen, indem sie weniger Text  zu scrollen haben. So und nun viel Spass mit den Bildern. Apropos Bilder. Ich hatte die Bilder ursprünglich in Farbe entwickelt, gepaart mit einem düsteren blau/grün-Wolfensteintouch. Allerdings habe ich mich für den Blog einfach mal für S/W entschieden.

 

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flosenART Verfasst von:

Hallo, ich bin flosenart und bin nun gestorben.

5 Kommentare

  1. 9. Februar 2015
    Antworten

    Danke für den schönen Bericht und die wirklich schönen Fotos. SW hat was!

    • flosenART
      9. Februar 2015
      Antworten

      Dankeschön, freut mich zu höhren, dass der Bericht gefallen hat.

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