Köln – Die Sub des Doms

Köln, immer wieder Köln

Was treibt mich immer wieder in die (bunte) Stadt Köln? So viel sei gesagt,

„Ja, mein Arsch ist noch Jungfrau“

*lach*. Nein, es ist gepaart mit Zufall und der Tatsache, dass dort eben die Messen „GamesCom“ und „Photokina“ stattfinden. Da beide Messen in der Vergangenheit so ihre Highlights hatten, zog es mich eben öfters nach Köln als in jede andere Großstadt des Landes. Nicht einmal die bajuwarische Hochburg München hat mich in den letzten Jahren so oft zu Gesicht bekommen.

Zufall oder die Crux des angebrochenen Tages

Während meines notgedrungenen *Spass* Besuches in Frankfurt, wollte ich natürlich das ein oder andere Ausflugsziel noch mitnehmen. An einem Tag, an dem die Himmelsschleusen mal wieder Hochkonjunktur hatten, ging es zunächst in den Morgenstunden ins Rheinland zur Burg Eltz. Köln war bis dato noch kein Thema.

Zum Erschrecken war die Burg jedoch schnell im Kasten und der Tag noch lang. Ideen?

„Fahrma halt nach Köln?!“

waren meine Worte an HoochisWelt, da die Stadt noch ein weißer Fleck auf Ihrer Landkarte war. Schnell waren wir uns also einig und Köln sollte schließlich nicht einmal eine Autostunde entfernt sein.

Über das verschachtelte Hinterland ging es somit weiter. Unser Ziel war der kostenlose Park&Ride-Parkplatz in Köln-Sürth. Von dort konnten wir gemütlich und relaxed mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof fahren. Schließlich hatten wir Urlaub. Kein Stress also… Alter!

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Am Bahnhof angekommen und erschlagen von den ersten Eindrücken der Domplatte ging es zunächst in den Dom. Mal wieder. Aber wenn man zum ersten Mal in Köln ist, sollte man dort zumindest reinschnuppern. Der Dom muss ja nicht wissen, dass ich Atheist bin *lach*. Nach ein paar Schnappschüssen im Dom wurden wir dann schließlich des „Hauses“ verwiesen. Nein, ich bin nicht aufgeflogen, aber die Abendmesse stand an und dort sind Touris nicht gerne gesehen. Wir warteten kurz, bis die meisten Menschen nach Draussen geschickt wurden und nutzten den Augenblick um einen fast Menschenleeren Dom abzulichten. *Check!*

Vom Dom aus ging es zum nächsten „Highlight“. Die Hohenzollernbrücke. Ihr wisst schon, die Brücke mit den ein bis zwei Liebesschlössern am Geländer, angebracht von bereits geschiedenen Pärchen. Für immer und so.

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Nach einem Besuch bei Mongos ging es auf den Kölntower. Ich muss gestehen, ich wusste bis dato überhaupt nicht, dass man auf dessen Plattform kommt. Man entdeckt immer wieder was neues. Pünktlich zum Sonnenuntergang standen wir also nun dort oben. Der Himmelpapa hatte wohl Wind von meinem Dombesuch bekommen und revangierte sich mit einem kurzen, aber wunderschönen Sonnenuntergang. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich zuvor all meine Schüsseln ausgegessen hatte.

Wie dem auch sei, die Dunkelheit war angebrochen und wir ließen den Tag gemütlich bei Papa Joes ausklingen. Eine Jazzbar, in der das Kölsch sicherlich nicht verschenkt wird, aber dessen Charm und Ambiente jeder Cent wert ist. Immer wieder ein Pflichtbesuch für mich, allein schon wegen der Livemusik.

Der Dom läutete irgendwann 0 Uhr und in 8 Stunden sollte die Taufe anstehen. Da wir noch eine Rückfahrt von guten 2 Stunden hatten, machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg in Richtung Frankfurt / Bürstadt. Schließlich sollte das Kind vor Müdigkeit nicht versehentlich IM Taufbecken landen.

Zu Besuch mit Freunden

Wie das Schicksal eben manchmal so spielt, stand gerade einmal 4 Wochen später ein erneuter Kölnbesuch ins Haus. Photokinazeit! Zusammen mit „Kroha Fotografie“ sollte es vom tiefen Süden also wieder in den Nordwesten der Republik gehen. Pünktlich wie ich bin, ließ ich den werten Herren jedoch erst einmal warten. Es hatte am Abfahrtstag ein wenig Nebel und ich musste zunächst noch die Stimmung in der Heimat ein wenig einfangen. Somit folgte erst nach der Pflicht die Kür.

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Verständnisvoll ging es dann mit einer 30-minütigen Verspätung endlich los. Naja, fast. Zunächst wurde noch ein kleiner Weizenfrühschoppen auf dem Parkplatz eingelegt. Alkoholfrei versteht sich. Ehrlich! Trotzdem musste dem Magen noch was Gutes getan werden, bevor das rheinländische Kölschwasser diesem wieder zugeführt werden sollte. Erfahrungsgemäß schmeckt es nämlich zur Photokinazeit irgendwie immer am Besten. Verrückt.

Als Ziel wurde wieder Köln-Sürth ausgewählt, allerdings sollte es dieses Mal nicht der P&R-Parkplatz sein, sondern die Adresse unseres Apartments. Schließlich sind wir Player, hatten mehrere Tage vor uns, können uns sowas zur Messezeit eben leisten und haben es gerne gemütlich *lach*. Nach einer wilden Fahrt durch mittlerweile bekanntes Terrain, nahmen wir gleich die Terrasse unseres Domizils in Beschlag. Wir waren schließlich durstig und der Kühlschrank war bei Ankuft schon gefüllt. So wie sich das gehört, wenn die Prominenz anreist.

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Messefutzi

Zur Messe selbst möchte ich gar nicht viel schreiben. Systemkameras, Olympus, 40-150mm 2.8 Pro, E-M1, Oly-Service, Sensor-Kaputt-Bestätigung, Novoflex, Printdienstleister, Natur- und Landschaftsfotografie. Nach 3 Messetagen hatte ich alles gesehen, was meine blinden Augen sehen wollten. Sogar ein Stück Heimat in Großformat.

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Die komischen Raubvögel in der Galerie, wurden im Übrigen im Außenbereich der Messe aufgenommen. Dort findet, wie immer eigentlich, eine nette Flugshow statt und die gefiederten Models werden auf dem Präsentierteller serviert. Ein Platz, an dem man auch ohne weiteres das Lied „Hose runter!“ der Band J.B.O spielen könnte. Tele und so.

Unter Freunden

Photokina bedeutet auch ein Wiedersehen mit Freunden. Neben „JenART“ – die Dame zuerst – waren wieder „Baba Fotografie“, „Ben Hanelt“ und „Streetwork“ im Boot. Der komplette Sauhaufen war also wieder versammelt. Ich weiss nicht warum, aber immer wenn wir zusammen sind, entstehen Legenden. Vielleicht liegt es auch daran, dass in Köln nicht in Milliliter, sondern in Metern gemessen wird *lach*. War es letztes Mal noch

„Canon zahlt“

gingen dieses Mal die Worte

„Leica?! Zwei?!“

in die Annalen ein. *Auf-Mark-Kujath-Schiel*

Alles in allem war es somit am Ende wieder ein super lustiger und ereignisreicher Kölnbesuch! Etwas anderes hatte ich jedoch auch nicht erwartet *hust*. Sichtlich geschafft traten wir nach 4 Tagen wieder die Heimreise an. Köln 2014? ENDE! 2015? Mal sehen… vielleicht… ich denk schon. Irgendwann muss ich schließlich auch vernünftiges Bildmaterial von dort mitbringen *lach*.

Links:

HoochisWelt: Spontan in Köln

Kroha Fotografie: Photokina 2014 – Eine Retroperspektive

 

Ergebnisse:

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flosenART Verfasst von:

Hallo, ich bin flosenart und bin nun gestorben.

3 Kommentare

  1. 21. Januar 2015
    Antworten

    Haha sehr geil! War ein super Trip nach Köln, freu mich schon auf’s nächste Mal 😀

    • flosenART
      21. Januar 2015
      Antworten

      Hehe, danke! Ja, immer wieder gerne der Herr 🙂 Woisch Gerd, mit dir isch halt allrweil a Sach!

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