Körnige Stimmung in Schwaighausen

Ein Floh im Kornfeld

Diese Magie, welche von Kornfeldern ausgeht, kann man wohl schwer beschreiben. Warum sie da ist? Keine Ahnung. Ob das nun dem Regisseur Ridley Scott geschuldet ist? Man weiss es nicht, wenn ja – herzlichen Glückwunsch. Es war an nem lauen Sommerabend im Juli, als ich mich spontan dazu entschloss, die heimischen Kornfelder aufzusuchen. Zugegeben, wir leben nicht gerade im Kornfeldmekka hier im Unterallgäu, aber eins zu finden ist andererseits auch nicht wirklich eine große Herausforderung.
Von Instagram kann man ja halten was man möchte, aber manchmal ist dieses kleine Werk des Teufels mit ihrer Community doch auch gar nicht ganz so übel. Zumindest wenn es darum geht, Locations zu finden und zu sichten. So war es der Instagramknipserin “evamaria_k” und Ihrem Kornfeldbild geschuldet, dass ich mein Feld der Träume an diesem Abend schnell ausfindig machen konnte.

Kornfeld und jetzt?

Ein Kornfeld ist zwar im Sonnenuntergang durchaus schön, aber irgendwie wurde es mir von den Motiven her sehr schnell langweilig. Schließlich bringt es nichts, ständig das selbe Feld zu knipsen ohne Anreize im Bild zu haben. Zwar ist jeder Kornstängel einzigartig, aber in der Masse dann doch wieder nicht. Kennste einen, kennste alle. Ich musste also was unternehmen. Selbstportrait. Ich bin ja bekennender Fan von Selbstportraits und nehme fast an jedem Fotospot eines auf. Anfangs knipste ich mich nur für mein eigenes Geschichtsbuch, mittlerweile ist das Selbstportrait schon gar nicht mehr wegzudenken. Irgendwie hab ich gefallen daran gefunden. Ein floSen-Ausflug ohne Selbstportrait? Geht ja mal gar nicht 🙂

Ich brachte also die Kamera in Position, überlegte mir ein paar fertige Bilder im Kopf und probierte einfach mal drauf los. Nachdem ich dem Bauer eine mächtige schneiße im Feld hinterlassen habe und die Sonne hinter dem Horizon verschwunden war, packte ich meine sieben Sachen und führ wieder nach Hause.

Apropo Instagram. Ich knipse während meinen Fotoausflügen zumeist live und in Farbe die MakingOf-Bilder. Ein paar dieser Bilder finden sich immer hier in meinen Artikeln wieder, aber wer die volle Dröhnung haben möchte – bitteschön: flosenART

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dasFLOSEN Verfasst von:

Meine Name ist Florian Schickling, der sogenannte "ich"-Part von "dasFLOSEN" und Autor sowie Knipser meines Blogs dasflosen.de. Grundsätzlich bin ich einfach gerne unterwegs, verbringe viel Zeit in der Natur und versuche schöne Momente und Eindrücke mit einer Systemkamera von Sony festzuhalten. Jeder Ausflug hat seine eigene Geschichte zu erzählen und da ich selbst das alleinige Betrachten von Bildern langweilig finde, kam mir die Idee mit dem Niederschreiben. Dieser soll nicht nur unterhalten, Eindrücke schildern und Bildmaterial liefern, sondern zugleich auch als Informationsquelle für mich, für die Interessierten unter Euch oder für die Nachwelt dienen.

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