Lofoten im Winter 2014 – Die Zusammenfassung

Vestvågøy

Vestvågøy

vestvagoy

Dieses Mal geht es ohne Verpflegungsunterbrechung direkt weiter im Text. Jetzt heisst es für Euch die Arschbacken zusammenzukneifen. Die Daumenschrauben werden jetzt nämlich mächtig angezogen!

(Link zur Google-Maps-Karte)

Passiert man die zuvor genannte Gimsøystraumen Brücke, hat man drei Möglichkeiten. Entweder in den Norden zur Gimsøy Insel, der E10 folgend in Richtung Flakstad weiter oder eben die 815er in den Osten. Leider sind wir die 815er nur einmal am Montag bei schlechtem Wetter gefahren, für mich stellte sie nämlich eines der Highlights der Reise dar. Eine landschaftlich beeindruckende Straße führt die Küste entlang runter bis Stamsund. Die Berge und Fjorde die wir dabei passierten, zeigten sich dort von einer besonders schönen Seite. Sehr zu erwähnen sind hier die einzelnen Felsbrocken und Formationen, welche einem auf Schritt und Trip der kompletten Straße entlang folgen. Ich würde mal wetten, wenn man Spiegellungen bei stillem Wasser sucht, ist man bei den Fjorden hier genau richtig. Die 815er stellt eine alternative Route zur E10 dar, sprich man könnte auch der E10 über Hellarauge folgen bis man in Leknes eintrifft oder die romantischere 815er nehmen. Ich würde jedem die zweite Route empfehlen. Zumindest einmal!

EINANGER PASS

Ein Höhepunkt der Straße stellte sicherlich die Überquerung einer kleinen Bergscharte dar. Die Passstraße passiert man, wenn Ihr Euch von Stamsund nach Mortsund in Richtung Leknes begebt. Es liegt hier einem die Ebene um Leknes und Ballstad sprichwörtlich zu Füßen und man erhascht einen wunderschönen Panoramablick auf die Berge von Flakstadøy. Wir fuhren die Stelle mehrmals an, leider blieben uns dort oben bei einem nächtlichen Besuch am Donnerstag die Auroras verwehrt. Schade eigentlich. Ebenso hätte ich gerne eine Aufnahme von der Scharte bei unserer ersten Überquerung am Montag mitgenommen. Die Passstraße endete nämlich direkt in einem dichten Nebel. Ein herrlicher Anblick sag ich Euch!

MORTSUND

Am Donnerstag fuhren wir vom Pass aus nicht direkt nach Leknes und der dort verlaufenden E10, sondern machten einen Abstecher runter nach Mortsund. Tolle Motive mit den bekannten Robuers lassen sich hier ablichten. Der Platz eignet sich auch hervorragend dazu den Auslöser mal beiseite zu legen und einfach nur die Natur zu genießen. Norwegen at it best!

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Als Panorama bieten sich hier die Berge von Flakstadøy, welche man auch schon von der Passstraße aus sehen konnte. Mortsund ist jedoch Endstation, außer Ihr nennt ein Amphibienfahrzeug Euer Eigen oder Ihr heisst vielleicht „Q“ und arbeitet für den britischen Geheimdienst.

Jetzt mal ein kleiner Test an Euch selbst. Wir fahren gedanklich zurück zur Weggabelung nach der Brücke die von Austvågøy nach Vestvågøy führt, auf der wir entweder die 815er nehmen oder nach Gimsøy abbiegen können. Diesmal aber fahren wir jedoch geradehaus und halten uns an die Wegführung der E10 in Richtung Leknes. Na? Seid Ihr noch dabei? Gut, denn jetzt kommen Spots die man definitiv erlebt haben muss.

DIE ROTE HÜTTE BEI HAVERRINGEN

Beginnen wir zunächst mit der „roten Hütte“. Sie liegt direkt am Fjord gegenüber der Gimsøyhalbinsel und soll wohl ein ziemlich bekannter oder ruhmreicher Spot sein. Angeblich erlangte die Hütte ihre Berühmtheit eben durch ein bekanntes Foto und ist seither eine „Pilgerstätte“. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen das norwegische Mekka ebenfalls zu besuchen und fuhren in der Nacht von Donnerstag auf Freitag diesen Spot an. Wir hatten in jener Nacht tatsächlich das Glück der Dummen auf unserer Seite, und so kam es wie es kommen musste. Auroratime! Anfänglich noch etwas schwach und zierlich feuerten sie auf einmal aus allen Rohren was das Zeug hält. Direkt am Spot befindet sich ein Wohnhaus im Rücken, welches leider ein unschönes Störlicht auf die Hütte wirft. Nicht das Störlicht ist dabei der Punkt, sondern vor dem Haus befinden sich noch ein paar Bäume, welche als unschöne Schattenstruktur an der Hütte zu erkennen sind. Thomas war aber so freundlich und hat ab und an die Hütte mal künstlich erhellt. Ich selbst halte nichts von künstlicher Aufhellung, sondern mags lieber natürlich. Hier war es jedoch tatsächlich mal angebracht. An dieser Stelle möchte ich noch einen Gruß unbekannterweise an unsere österreichischen Nachbarn richtigen. Vielleicht sollte man bei einem Spot einfach sich länger als zwei Bilder aufhalten, dann ist man bei den Aurorastößen auch nicht im Auto unterwegs 🙂

AM STRAND VON HAVERRINGEN

Nördlich der Hütte befand sich ein kleiner Strandabschnitt. Strand? Richtig! Ab jetzt geht es nämlich los mit traumhaft idyllischen Sandstränden. Durch den Golfstrom findet man wirklich an vielen nördlich gelegenen Stellen der Lofoten wunderschöne Sandstrände. Auch hier waren die Aurorastöße noch recht ausgeprägt, ebenso wie die vereisten und rutschigen Strandabschnitte. Der Thomas kann Euch über die Eis- und Rutschgegebenheiten auf den Lofoten mehr erzählen. Er machte es sich nämlich zur Aufgabe, diese in horizontaler Stellung mehrmals zu erforschen *lach*. Von diesem Strandabschnitt blieben mir drei Eindrücke in Erinnerung. Sternschnuppen, das Zentrum eines Aurorastoßes direkt über mir und der Schrei-des-Todes von Thomas während seiner wissenschaftlichen Eis-Boden-Erkundung.

Am Strand hatte ich in zwei Minuten mehrere Aufnahmen hintereinander geschossen. Ein unfreiwilliges Zeitraffer sozusagen. Die Bilder habe ich in einem YouTube-Video mal zusammengefasst. Hier lässt sich schön sehen, wie schnell sich die Auroras bewegen.

HELLARAUGE

Wir fahren nun wieder hinab zur E10 und weiter nach Hellarauge. Am zweiten Tag unserer Reise wollten wir eigentlich nach Ramberg durchfahren, sind dort jedoch nie angekommen. Zu schön und zeitraubend waren die einzelnen Spots auf dem Weg dorthin. Zunächst Hellarauge. Ich hatte vom Auto aus ein kleines Fischerboot an einer Hütte gesehen, welches mit einem herrlichen Bergpanorama versüßt wurde. Ich hielt also bei eher mäßigem Wetter kurzerhand an und wir machten uns auf den Weg an das besagte Ufer. Der Spot bot wirklich überraschend viele unterschiedliche Motive und als Schmankerl gab es sogar noch eine Lehrstunde in norwegischer Autoverschrottung. Der einsam anmutende Berg, den Ihr bei den Schrottautos als Hintergrund seht ist der Hoven. Es gibt diverse Sagen und Mythen um diesen Hügel, die Ihr aber selber nachlesen könnt. Es sieht jedoch schon sehr seltsam aus, wenn ein einzelner Berg in einer außergewöhnlich flachen Gegend einfach so heraus ragt. Komisch diese norwegischen Designer und ich dachte IKEA wäre Schweden 😛

BØSTADER HÖHE

Wir fahren die E10 weiter und kommen auf eine Anhöhe in der Nähe des Trovaldsfadnet-Sees. Diese Stelle entpuppte sich als echter „Geheimtipp“. Schon komisch oder? Da plant man zick Spots ein, die über die ganze Insel verteilt sind, aber einer der schönsten liegt direkt an der Hauptstraße. Irgendwie waren wir jedoch so ziemlich die Einzigen, die an dieser Stelle mehrmals inne hielten um zu knipsen. Die nachfolgenden Bilder die Ihr sehen werdet, entstanden alle von der selben Stelle aus die komplette Woche über verteilt. Man genießt von dort oben einen herrlichen Blick über die Vikingsveien-Ebene mit den Bergen von Flakstadvøya als Hintergrund. Auf der gegenüberliegenden Anhöhe der Ebene, thront auch ein Wikingermuseum, welches den Namen wohl der Gegend zu verdanken hat. Einmal begrüßten uns die Wikinger mit ein paar Sonnenstrahlen, ein anderes Mal genossen wir hier die berühmt berüchtigte Aufführung des weltbekannten Auroraballetts. Es ist zudem der einzige Spot, der uns einige wolkenfreie Schönwettermotive bot. Die besagten Auroras an dieser Stelle waren so ziemlich die genialsten, die wir erleben durften. Binnen Sekunden tanzten sie über uns hinweg und wäre ich 30cm größer, hätte ich den Kopf eingezogen. Man wollte einfach nach oben greifen und sie berühren. Ein Erlebnis, was sich schwer beschreiben lässt.

DIE SACHE MIT DEN HAMBURGERN

Die Anhöhe hinab weiter in Richtung Leknes, passierten wir am Fuße des Passes eine Kreuzung. Thomas hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den kurzfristigen Geistesblitz, hier die Abzweigung hinauf nach Borgvagveien zu nehmen. An diesem Ufer sollten angeblich schöne Hütten stehen. Ich sag es gleich vornweg, ich hab dort kein Foto geschossen, die Hütten waren aber tatsächlich dort und was ich später auf den Bildern von Thomas und Manfred gesehen hatte, sah wirklich schön und empfehlenswert aus. Die Straße ist eine Sackgasse, an deren Ende wir an einem kleinen Bauernhof parkten. Dort trafen wir auf weitere Aurorajäger aus Deutschland, genauer gesagt Hamburg. Die beiden Herrschaften sind mit ihrem präpariertem Campingjeep mehrere Tage bis auf die Lofoten gefahren und waren sichtlich abenteuerlich unterwegs. Ohne Dusche versteht sich, was aber keine Rolle spielt, da auf den Lofoten sowieso immer ein leichter Fischgeruch in der Luft liegt *lach*. Während Thomas und Manfred fleißig mit den Hütten beschäftigt waren, vertiefte ich mich in eine nette Unterhaltung mit den Hamburgern. Grad schön war es und besser als jedes Foto 🙂

NESJEØYA

Die Straße ist wie zuvor erwähnt eine Sackgasse, darum geht es nun zurück zur genannten Kreuzung und der E10. Der Straße folgend kam nach ein paar Kilometern eine Abzweigung hoch an das nördlich gelegene Eggum und dem dort ansässigen Eggum-Lighttower. Es stellt wohl einen der bekanntesten Auroraspots dar. Wir fuhren die Stelle um Eggum am Dienstag- und Donnerstagnacht an. Zu der Zeit also, als Auroratime war und der Himmel sich sternklar gab. Am Dienstag jedoch bogen wir, auf Thomas Idee hin, noch spontan in eine Seitenstraße nach Nesjeøya ein. Ich hielt direkt an einer Brücke, wo wir nicht nur Auroras mitnahmen, sondern auch ein wahrlich schönes Mondfeeling. Auroras bei Tageslicht sozusagen.

EGGUM

Von Nesjeøya aus ging es nun weiter nördlich nach Eggum. Beim ersten Mal knapp vorbeigeschrammt, fanden wir doch noch die Nadel im Heuhaufen. Der Spot bietet wahnsinnig viele Motive. Einerseits eine kleine Siedlung und ein freistehendes Boot, andererseits sandige Küsten, ein Leuchtturm und eine schöne Panoramalandschaft. Ich traf dort am Dienstag eine Gruppe von Fotografen an, die mich nach ein paar Minuten ansprachen.

„Okay, done? We wan‘t to go!“

Da ich im Vorfeld gehört habe, dass ein paar der Fotografen sich auf Deutsch unterhielten, erwiderte ich

„Nene, aber wir können auch deutsch miteinander reden“

Natürlich sind wir dann gleich ins Gespräch gekommen und es stellte sich heraus, dass es die DSLR-Forum bzw. Workshop Gruppe um Serdar von Photographercrossing.com war. Zufälle gibt’s *lach* Was ich an Eggum leider etwas schade fand, wir waren beide Male etwas spät dran und so haben wir teilweise nur schwache Auroras mitbekommen. Am Dienstag gab es aber immerhin eine kurze Phase, an denen es nochmals heftig wütete und am Freitag hatte ich das Glück des tüchtigen. Manfred und Thomas waren mit Eggum durch und gingen zurück zum Auto. Ich wollte noch ein wenig stehen bleiben und nach zwei Minuten ging es für ein paar Sekunden ab wie in der Hölle. Es war jener besondere Moment, in dem sich eine seltene und extrem rötliche Aurora auf meinem kleinen Sensor niederlegte. Das war sozusagen mein Legendary Drop!

Ihr seht schon, Vestvågøy hat es in sich und ich kann soviel schon mal sagen, es nimmt kein Ende!

HAUKLAND

Auf der Höhe von Eggum liegen auch die Strände von Unstad, Uttakleiv und Haukland. Leider besteht keine Verbindungsstraße zwischen den Beiden Inselflanken und man darf zunächst wieder zur E10 zurück um wenig später wieder nach Norden zu fahren. Wir besuchten Haukland am Sonntag und ebenfalls in der Nacht, der ersten Auroras und des ersten Eggumbesuches.

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Es ist ziemlich erstaunlich, wie surreal einem sich die Lofoten manchmal darbieten. Auf der einen Seite herrliche Sandstrände mit kristallklaren und blau schimmerndes Wasser und auf der anderen Seite umgeben von schneebedeckten Bergen. Haukland hatten wir bei schlechtem Wetter abgepasst, allerdings noch mit dem Glück des sandigen Karibikflairs. Wenige Tage später hüllte sich dieser nämlich in frischen und saftigen Neuschnee.

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Bei unserem Auroraausflug nach Haukland zeigte sich mal wieder wie klein unsere Welt doch ist. Wir trafen – wie kann es auch anders ein – einen deutschen Fotografen vor Ort, der sich ebenfalls nicht die ersten Aurorastöße entgehen lassen wollte. Wie so oft kommt man unweigerlich ins Plaudern, wenn man nebeneinander steht und knipst. Wir unterhielten uns ein wenig und kamen irgendwie auf das Thema Tiltshift. Er meinte daraufhin, dass er über das DSLR-Forum vor 2 Wochen sein Objektiv verkaufte. Mir kam in Erinnerung, dass Thomas sich vor der Reise ein solches Objektiv gebraucht angeschafft hatte. Und jetzt ratet mal. Genau! Exakt von dieser Person, die zufällig zur selben Zeit auf den Lofoten war und zufälligerweise auch genau an jenem Abend, die glorreiche Idee hegte, sich exakt im gleichen Moment zum Hauklandbeach zu bewegen, hatte Thomas das Objektiv gekauft. Verrückte kleine Welt!

UTTAKLEIV

Am Dienstag ging es in der Auroranacht durch einen Tunnel hindurch weiter an den gegenüberliegenden Strand von Uttakleiv. Die Fahrtzeit betrug hier keine fünf Minuten. Es gibt von diesem Strand keine Tag- und direkte Wasseraufnahmen von mir. Ich blieb in der Nacht oben am Parkplatz stehen, weil ich das Szenario dort viel spannender fand als nochmal Strand und Wasser aufzunehmen. Tagaufnahmen gab es schlichtweg deswegen nicht, weil wir nur in dieser Nacht dort waren und den Spot kein weiteres Mal mehr angefahren sind. Es war für mich aber nicht ganz so einfach mit den Motiven, weil sich unten am Strand nicht nur Thomas und Manfred im Dreck wälzten, sondern auch noch massig andere Aurorajäger. Es war also keine Seltenheit, dass ich bei meinen Aufnahmen eine Art Sternenhimmel aus Kameradisplays mit darauf hatte. Kurios waren noch zwei Aufnahmen, die Ihr ebenfalls jetzt sehen werdet. Zunächst wurde ich während einer Aufnahme von einem Auto angeleuchtet, der den Strand perfekt ausleuchtete, aber auch mich als Schatten irgendwie mit aufs Bild bannte. Ist irgendwie ein lustiges Bild. Ein andermal hab ich während der Aufnahme wohl mein Stativ in die Hand genommen. Kurioserweise ziehen auf dem Bild, welches sich währenddessen gerade in der Belichtung befand, nur die Straßenlaternen und ein einzelner Stern eine Spur. Der Rest ist scharf. Wie ich das zustande gebracht hab, bleibt mir leider ein Rätsel. Vielleicht kann es ja jemand in die Kommis schreiben, wie sowas geht 🙂

Nördlich von Uttalkleiv liegt der Strand von Unstad, welchen ich zwar auf der Google-Maps-Karte auch mit aufgenommen habe, wir aber nicht angefahren sind. Darum schließen wir nun auch den zweiten Inselabschnitt hiermit ab. Endlich! Ihr habt es geschafft! Halbzeit! Pinkelpause! …

…Na? Schon wieder zurück? Abgeschüttelt und abgewischt? Gut! Jetzt geht’s nämlich weiter. Soviel kann ich verraten, es wird nun Auroraärmer, aber deswegen nicht weniger spektakulärer. Und auch das sei noch gesagt, es ist zwar geographisch gesehen Halbzeit, aber im Text sind wir schon im letzten Drittel angekommen.

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flosenART Verfasst von:

Hallo, ich bin flosenart und bin nun gestorben.

15 Kommentare

  1. Timm
    26. März 2014
    Antworten

    Sehr gelungener Bericht, Stimmungsvolle Aufnahmen, einfach klasse, *troim*

    • flosenART
      26. März 2014
      Antworten

      Danke Dir, schön wenns gefallen hat. Die Gegebenheiten dort lassen fast nichts anderes über als Stimmungsvolle Aufnahmen.

  2. Anita
    28. März 2014
    Antworten

    So, endlich bin ich durch. Wirklich durch, bis zum Ende gelesen.
    Danke für den ausführlichen Bericht, du hast mich ja schon vorgewarnt, ich hab mich sehr amüsiert.

    Die Bilder find ich teilweise sehr, sehr gut, auch wenn ich auf die fehlenden Fisch-Köpfe hätte verzichten können. 😉 Einzelne zu kommentieren, macht kein Sinn, da würde ich morgen früh noch tippen. Das Leuchtturm-Bild wünsch ich mir immer noch als 16:9, die Aurora-Bilder sind alle sehr beeindruckend. Und das türkise Karabik-Wasser gefällt mir auch sehr gut.

    Deinen Bilder machen Lust selber hinzufahren, aber nach der Beschreibung des Landeanflugs, warte ich lieber, bis das Beamen endlich erfunden wurde.

    • flosenART
      29. März 2014
      Antworten

      Hui, jemand wo den Artikel ganz gelesen hat, dann hat sich die Tippselarbeit ja doch gelohnt 🙂 Dank Dir für die Worte und die 16:9-Reihe wirds dann auf meiner Facebookseite irgendwann im laufe des Jahres mal geben. Vorerst kann ich die Lofotenbilder nicht mehr sehen. Hab mir jetzt noch ein 49×28 Bilderband erstellt und die Fotos ins Archiv gelegt.
      Hehe, ja der Landeanflug war nicht ohne, aber Du hast die möglichkeit auch mit dem Auto und per Schiff dort anzureisen. Also tu Dir keinen Zwang an, mich wirds definitiv wieder dorthin ziehen. Allerdings steht jetzt erstmal Island und im Frühjahr 2015 Schottland auf dem Zettel.

  3. 29. März 2014
    Antworten

    Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt – die Photos sind beste Werbung für die Lofoten (eins davon habe ich – wenn ich nicht irre – bei heise.de gesehen).
    Danke für die Photos und den ausführlichen Bericht!

    • flosenART
      29. März 2014
      Antworten

      Definitiv! Und es war auch nicht meine letzte Reise dort hin. Jepp, auf heise.de, view.stern.de und bei nationalgeographic.de waren und sind die Bilder “Bild-des-Tages” gworden. Hat mich sehr gefreut 🙂

      Grüße floSen

  4. 30. März 2014
    Antworten

    Sehr ausführlich dein Reisebericht, ich habe ihn mir auf 2 Tage aufgeteilt und so doppelt Freude dran gehabt.

    Die Lofoten sind echt ein Traum – das kann ich aus eigener Erfahrung von vor einem Jahr sagen. Damals lag allerdings soviel Schnee das ein oft gewünschtes Halten am Straßenrand nicht möglich war.
    Deine Idee in Reine nicht vom Standartspot zu fotografieren hat sich echt gelohnt. Wir standen mit unserer Gruppe damals leider auch nur dort. Bei meinem nächsten Besuch möchte ich dort unbedingt irgendwo an Höhe gewinnen und eine der malerischen Buchten von weiter oben fotografieren – deshalb wird es mich wohl zur Schneelosen Zeit mal hochziehen. Wenn die Preise dort oben nicht so horrend wären könnte ich mir einen Jährlichen Besuch in Norwegen sehr gut vorstellen.

    • flosenART
      30. März 2014
      Antworten

      Hey, dank Dir für das Feedback und fürs lesen! Ja, man könnte bei Reine auch auf eine Anhöhe gehen, direkt unterhalb des angrenzenetn Berges, sollte das machbar sein. Zu Beginn war ich enttäuscht, dass wir nicht soviel Schnee hatten, aber ich muss im nachhinein sagen, dass es sogar gut war. So hatten wir fast jedes Szenario. Mit Schnee, ohne Schnee, Sonnenschein, Regen, Eisregen. Ich möchte gerne mal noch im Sommer zur Mitternachtssonne hoch und vor alleme in paar Bergtouren unternehmen. Mal schauen, wann sich dieses Vorhaben umsetzen lässt. Meine Frau möchte, nach dem Sichten der Bilder, nun auch unbedingt im Winter dort hin 🙂 Andererseits fände ich auch die Gegend um Tromso sicherlich interessant, müssen ja nicht immer nur die Lofoten sein, wobei Landschaftlich diese schon eine Wucht sein. Wie dem auch sei, jetzt steht sowieso erstmal eine Schottlandrundreise auf dem Zettel.

  5. 30. März 2014
    Antworten

    jetzt hab ich ganz vergessen dir für deine Karten mit den Haltepunkten zu danken, da kann man für die eigene Reise viel mitnehmen, auch wenn es dort praktisch überall sehenswert ist 😉

    • flosenART
      30. März 2014
      Antworten

      Hehe, kann mal passieren 🙂 Ja, wenn man bedenkt, dass wir 50% unserer Spots nicht durchgebracht haben, weil die Gegend einfach soviel außerhalb der geplanten Spots zu bieten hatte. Ich glaube es gibt keine wirklichen “schlechten” spots dort. So zumindest mein Eindruck.

  6. 2. Mai 2014
    Antworten

    Respekt für diesen super Bericht. Vielen Dank, genau einen solchen habe ich gesucht. Ich habe vor, nächsten Februar die Lofoten zu bereisen. Wie sieht das mit den Fahrzeiten aus von Svolvær zu den einzelnen Inseln? Kannst du mir evtl. eine Unterkunft empfehlen?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    • flosenART
      12. Mai 2014
      Antworten

      Grüße in die Schweiz! Danke für das Feedback. Also eine Unterkunftsempfehlung in Svolvaer steht im Artikel, eine andere Unterkunft kann ich leider nicht empfehlen. Worüber man sich aber bereits im Voraus im Klaren sein sollte, wo die Fotospots liegen. Von Svolvær bis nach Reine fährt man schon mal gute 3 Std. wenns hoch kommt. Ebenfalls muss berücksichtig werden, dass man wohl kaum durch fährt, ohne irgendwo einen Halt zu machen und zwischendurch mal was anzusehen oder zu knipsen. Somit erhöt sich die Reisezeit enorm. Ich für meinen Teil werde bei meinem nächsten Lofotenbesuch ein Quartier in der Mitte bei Leknes/Ramberg suchen, weil mich die Spots dort einfach mehr reizen. Willst Du mehr die Anfänge der Lofoten ergründen, empfiehlt sich Svolvaer. Ein Quartier direkt in Reine würde ich nur den Leuten empfehlen, die kein Problem mit Fischgeruch haben 😉 der powered in der Gegend schon ordentlich.

      Grüße floSen

  7. Alaric
    1. Februar 2018
    Antworten

    Auch von mir Grüße in die Schweiz – ich habe dort mal gearbeitet.

    Vielen Dank für deinen tollen Bericht – da ich demnächst auf die Lofoten fahre ist er eine ausgezeichnete Vorbereitung für meine eigene Reiseplanung.
    Deine Bilder sind eine Pracht, du hast toll fotografiert und auch die Bildbearbeitung gefällt mir ganz ausgezeichnet. Du verstehst dein Handwerk!
    Die Kommentare zu den Bildern und deine Reisebeschreibung finde ich äußerst informativ und witzig – und runden das Ganze wunderbar ab.

    Ich fliege am 1. März und werde mein Quartier in Leknes beziehen und dann immer wahlweise nach Westen und Osten fahren.

    Viele Grüße
    Alaric

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