Lofoten im Winter 2014 – Tagebuch

Prolog:

Die Katze ist aus dem Sack

Der Zeitpunkt ist nun gekommen um Schrödingers Katze endlich aus dem Sack zu lassen. Tod oder lebendig! Im Januar hatte ich es ja schonmal angeteasert und jetzt ist es eben soweit. Meine erste größere Fotoreise steht an und es geht hoch in den Norden. Genauer gesagt nach Norwegen auf die Lofoten-Inselgruppe. Es zieht mich diesmal also nicht in die Alpen, an den Bodensee oder wie so oft in die Allgäuer Gegend. Ganz nach dem Motto: Wenn der Winter nicht mag, fliege ich ihm halt nach.

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Ich freue mich wie ein Schnitzel! Zusammen mit dem befreundeten Fotografen Thomas Blasche von MeinBodensee/Naturphotocamp, mit dem ich schon gemeinsam den Workshop am Bodensee veranstaltet habe, treten wir die spannende Reise in die nördlichen Breitengrade unseres Planeten an. Dabei hat eigentlich alles ganz harmlos begonnen. Thomas fragte mich am zweiten Weihnachtsfeiertag, dass er Pläne für solch eine Reise schmiedet und ob bei mir grundsätzliches Interesse bestehen würde. Meine Antwort war zunächst noch etwas schwammig, weil ich das erst mit meinem Arbeitgeber abklären musste. Während der Probezeit ist Urlaub nämlich rar gesät. Als ich von der Seite aus jedoch das „Go“ bekam, war die Sache für mich klar. „Ich bin dabei!“ waren meine Worte und dann begannen wir auch schon mit unseren Planungen.

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Näheres hierzu wird es dann in einem Zusammenfassenden Blogbeitrag geben. Da wir in unserer Unterkunft in Svolvaer auch Internet haben werden, werde ich versuchen Euch Tagesberichte in diesem Beitrag als Updates zu liefern und um Euch schonmal ein paar Eindrücke im Voraus schildern zu können. Vorausgesetzt ich finde natürlich die Zeit dazu 🙂 Vielleicht schaffe ich es ja noch einen „Tag -1“-Tagebucheintrag zu schreiben, ansonsten gilt…

…ich bin dann mal weg…

Tagebuch:

Tag 0  – Schneechaos und Unterkunft

Ich hatte hier zunächst mords den Text stehen. Aber ich fass mich hier mal lieber kurz, schließlich wirds ja einen ausführlichen Lofoten-Artikel geben. Gut… fangen wir mal an.

Abflug 6:55 Uhr in Zürich und Landung in Oslo um 9:30 bei heftigen Schneefall. Alle Start- und Landebahnen wurden gesperrt und nur eine Rollbahn wurde im Akkort freigeräumt. Mit einer Stunde Verspätung bestiegen wir den Anschlussflug von Oslo nach Narvik. Nach über einer Stunde auf der Rollbahn und enteisen der Maschine konnten wir endlich starten und sind mit gut 2 Std. Verspätung gelandet. 20 Minuten nach der Landung saßen wir schon im Mietwagen in Richtung Lofoten. Als wir am Flughafen ankamen, dämmerte es schon und um 17:15 Uhr ist hier bereits Mitternacht. Das Wetter gibt sich sehr windig und bewölkt aktuell, was wir auch beim Landeanflug spürten. Der Mietwagen hat ein Navi, obwohl wir keines bestellt hatten, was wir natürlich gerne mitnehmen 🙂 Spikebereifung ist hier sowieso standard.

Angekommen in unserer Unterkunft in Svolvaer auf den Lofoten, ging es auch direkt weiter. Nach ein paar Verpflegungseinkäufen, besuchten wir einen ersten Spot. Die Kirche von Gisoya. Ich persönlich fand den Spot jetzt wenig attraktiv, seilte mich zügig ab und begann mit ersten Testaufnahmen am nahegelegenen Ufer. Da wir aber sowieso alle ziemlich platt waren, sind wir direkt wieder zurück zur Unterkunft, welche direkt im Hafen liegt und top ausgestattet ist. Gute Nacht!

Tag 1  – Schauma mal

8:30 Uhr war Frühstück angesagt, danach wollten wir uns in Richtung Ramberg begeben. Soviel sei schonmal gesagt, wir haben Ramberg nie erreicht 😉 Aber keine Angst, wir verirrten uns nicht wirklich, es gab einfach zuviele Spots dazwischen. Ursprünglich wollten wir auf dem Weg nur Haukland Beach mitnehmen, aber uns kamen Kvitholmen und gleich zu Beginn Hellaraugen dazwischen. Als wir dann Haukland Beach beendet hatten, war es bereits wieder dunkel und wir entschieden  uns wieder zurück zum Quartier zu fahren. Wie es nun weitergeht, schauen wir mal. Ich hab jetzt erstmal Tagebuch geschrieben und die Bilder gesichtet. Eine kleines Preview findet Ihr in der Gallerie. Da es Heute leider auch wieder bewölkt ist und es vor Dienstag wohl nicht besser wird (lt. norwegischen Wetterbericht), fällt wohl ein Nachtshoot aus. Mir persönlich macht die Wetterlage nichts, im Gegenteil. Hätte ich den kompletten Aufenthalt nur Sonnenschein, wäre es doch auch beschissen, weil alle Bilder gleich sind. Von daher… ich bin absolut zufrieden bisher und die Nordlichter werden dann eben ab Mittwoch/Donnerstag geknipst. Morgen geht es wahrscheinlich nach Ramberg… diesmal aber sicher 🙂

 

 Tag X – ENDE

Bin wieder im Lande! Sry Leute, aber nachdem sich das Wetter wieder verbessert hatte, waren die Tage und Nächte relativ kurz und ich hatte nicht wirklich Zeit, die Bilder zu sichten und einen Bericht dazu zu verfassen. Aber es wird ja einen zusammenfassenden Bericht mit allen Fotospots (google-Maps) geben und sehr vielen Bildern! Als Entschädigung, bekommt Ihr jetzt nochmal ein paar Eindrücke. Den Rest gibt es dann demnächst im Lofoten-Artikel.

 

 

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flosenART Verfasst von:

Hallo, ich bin flosenart und bin nun gestorben.

6 Kommentare

  1. 9. Februar 2014
    Antworten

    Viel Spass – auf die Photos bin ich gespannt!!

    • flosenART
      9. Februar 2014
      Antworten

      Danke Dir! Ja, ich hoffe auch, dass ich das ein oder andere Foto zustande bringe. Aber grundsätzlich freut es mich erstmal einfach nur auf die Reise und auf die Lofoten selbst.

      Grüße floSen

  2. 16. Februar 2014
    Antworten

    Die Anreise sieht ja schon mal viel versprechend aus.
    Da wird der Reisebericht (und die Fotos) erneut für Spannung sorgen! 😀

    Ich wünsche Dir auf deiner Reise gutes Licht, viele neue Erfahrungen und ganz viel Spass!!!

  3. 18. Februar 2014
    Antworten

    Beeindruckend!! Weiterhin gutes Licht und Wetter!

    • flosenART
      19. Februar 2014
      Antworten

      Danke! Das Wetter wurde nun endlich besser und die Zeit somit weniger für das Tagebuch. Mal sehen wann ich dazu komm Tag 3 und 4 zu schreiben.

  4. […] das Gefühl und die Polarlichter nicht beschreiben konnte, als er vor ein paar Jahren sie auf den Lofoten gesehen hatte. Sie sind wirklich unbeschreiblich.Überglücklich fuhren wir zurück zum Haus und […]

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