Wildpark Bad Mergentheim – Kannibalen in Zivil

Zu Gast im Wildpark Bad Mergentheim

Was macht man an langweiligen Wochenenden? Richtig, man fährt mal kurz über 200 Kilometer zu einer Fotoausstellung. Dazu aber später mehr. Da so eine Ausstellung allein allerdings natürlich nicht Tagesfüllend ist, musste noch etwas anderes her.

Ein wenig Google hier, ein wenig Google-Earth dort und schon war ein Wildtierpark namens „Wildpark Bad Mergentheim“ gefunden. Tierchen? Aber gerne doch. Der letzte Besuch im Zoo war schließlich schon über zwei Jahre her. Damals ging es nach München in den Zoo „Hellabrunn„. Eigentlich fotografiere ich nicht so oft Tiere und wenn dann eher die heimischen Tierchen, denen man eben mal so begegnet.

Egal, es ging also in den Wildpark. Abfahrt bereits um 7:00 Uhr Morgens, da ja noch mehr auf dem Tagesplan stand. Weshalb aber schon so zeitig? Als ich mit meinem Bruder in Kontakt trat und ihm von dem Wildpark erzählte, kannte er diesen schon. Er gab mir den Tipp den Park gleich am Morgen zu besuchen, da dort die Tierfütterung stattfinden sollte.

Gesagt getan!

Hinter dem Pulk her

Natürlich zieht so ein Ereignis, welches die Fütterung nunmal darstellt, auch viele Besucher an. Da ich damit schon gerechnet habe, liefen wir stets in versetzten Zeitabständen den Grüppchen an Menschen hinterher.

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Somit kam es erst überhaupt nicht zur Situation, um den besten Platz kämpfen zu müssen *lach*. Nein, ich hatte völlig freie Bahn. Perfekt! Zumal die meisten Leute damit u.a. die etwas spätere Storchenfütterung verpasst haben dürften *thihi*.

Infos zum Park und eine absolute Empfehlung

Wer einen Wildpark besuchen möchte, sollte sich diesen Wildpark definitiv vormerken! Ich für meinen Teil, war absolut zufrieden und vor allem eines: Begeistert! Die Gehege sind sehr großzügig bemessen und die Tiere machen allesamt einen sehr zufriedenen Eindruck. Vielleicht lags auch einfach an ihrem vollen Magen *lach*. So muss das sein! Die Wegeführung durch den Park ist zudem klasse gewählt und man hat nicht das Problem wie z.B. in Hellabrunn, dass man mehrere Wege mehrmals kreuzt.

Die Fütterungszeit kann ich wirklich nur empfehlen, da dort viele Tiere in Aktion treten und vor allem am Morgen „noch“ sehr fit umhergeistern.

Die Sache für die Knipser:

Der Park hat ein paar „Auflagen“ für Fotografen. So ist es nur 5 (in Worten: FÜNF) Fotografen am Tag erlaubt, ein Stativ durch den Park zu führen. Egal ob ein Einbein-, Zweibein- oder Zehnbeinstativ. Es ist also ratsam – wie ich – den Besuch vorher telefonisch anzukündigen. Man kann sich auf eine Tagesliste setzen lassen, erhält am Eingang einen Ausweis, damit die Tierpfleger Bescheid wissen und muss seinen Personalausweis am Eingang abgeben. Klingt erst mal „ok“. Leider zahlt man für die Stativmitnahme – zusätzlich zum Eintritt – 12 EUR. Nun gut, ich besuche nicht viele Wild- und Tierparks, von daher war es für nicht kriegsentscheidend. Für den Ein oder Anderen wird das aber sicherlich ein NoGo darstellen.

Andererseits kann ich die Wildparkbetreiber aber auch verstehen, da sonst sicherlich 20 Fotografen mit ihren Stativen vor den Besuchern stehen würden. Oder es zumindest Versuchen wollen. Muss jeder für sich entscheiden was er macht. Wichtig: Ihr dürft die Ankündigung NICHT auf den Anrufbeantworter sprechen, sondern müsst schon einen Mitarbeiter an der Strippe haben.

Mehr zum Park erfährt Ihr hier: http://www.wildtierpark.de

Fotoausstellung „Namibia“

Nach dem Wildpark ging es weiter zur Fotoausstellung der beiden Wüstenhunde „Jens Hackmann“ und „Timm Kasper“. Die Ausstellung selbst findet im Kulturforum in Bad Mergentheim statt. Parkt am Besten im Altstadtparkhaus und Ihr kommt direkt an der Rückseite der Kulturforum raus. Zudem ist es sehr günstig. Ich zahlte – am Samstag – nur 0,70 Cent für knapp 3 Std.. Leider ist die Ausstellung am 25.10.2015 schon wieder vorbei. Trotzdem solltet Ihr die Chance nutzen, da sich die Beiden 1. sehr viel Mühe gegeben haben und 2. die ausgestellten Bilder grandios sind. Wirklich!

Und ja, ich will ein Buch zu der Ausstellung *lach*

Link zur Fotoausstellung auf „TiKaFo.de“

So, nun aber genug geschrieben. Ich wollte eigentlich weniger schreiben *lach*. Lassen wir die Bilder sprechen.

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Meine Name ist Florian Schickling, der sogenannte "ich"-Part von "dasFLOSEN" und Autor sowie Knipser meines Blogs dasflosen.de. Grundsätzlich bin ich einfach gerne unterwegs, verbringe viel Zeit in der Natur und versuche schöne Momente und Eindrücke mit einer Systemkamera von Sony festzuhalten. Jeder Ausflug hat seine eigene Geschichte zu erzählen und da ich selbst das alleinige Betrachten von Bildern langweilig finde, kam mir die Idee mit dem Niederschreiben. Dieser soll nicht nur unterhalten, Eindrücke schildern und Bildmaterial liefern, sondern zugleich auch als Informationsquelle für mich, für die Interessierten unter Euch oder für die Nachwelt dienen.

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