Inverness – #KeineSau am Loch Ness

Kein Zurück mehr

Bevor wir nun unser Pläne über den Haufen werfen und anders als geplant über den Cairngorm National Park gen Süden reisen sollten, ging es nochmals zurück in den Hauptteil der Highlands. Genauer gesagt nach Inverness. Nessi besuchen und so…

(Link zur Google-Maps-Karte)

#KeineSau

Inverness. Die Hauptstadt der Highlands. Hier sollten wir zum ersten Mal wieder auf größere Menschenansammlungen treffen. Leider. Zudem fällten wir hier auch unsere bereits im Eingang geschriebene Planänderung der Rückfahrroute und des weiteren Reiseverlaufes. Ursprünglich wollten wir ja erneut über GlenCoe zurück nach Newcastle fahren, aber das kannten wir ja bereits. So entschieden wir uns für eine etwas östlicher Route, damit wir auch noch etwas vom Osten des Landes mitbekommen sollten. Wie dem auch sei, darum soll es in diesem Artikel nicht gehen. Inverness.

Die Stadt selbst hatten wir uns nicht angesehen. Für ein Städtetripp war leider wenig Zeit, weil wir uns schon am Ende der Reise befanden und der Fährtermin zurück auf das europäische Festland uns schon im Nacken saß. Auch die Reiseführer hatten jetzt nicht unbedingt ein „Must See“ der Stadt angeprangert. Somit war es für uns lediglich ein Knoten- und Durchgangspunkt.

Trotzdem mussten wir am Stadtrand in Richtung Loch Ness noch kurz innehalten. Einer Stadt zuliebe. Einem Fussballverein in Ehren. Der Stadt Augsburg und dem FC Augschburg! Weil ihr wisst ja…

RotGrünWeiß sind unsre Farben, in der Rosenau sind wir daheim! Ja wir lieben unsre Stadt, ja wir lieben unseren Club und wir stehen treu zu unserem Verein.

Fotoshooting. Natürlich hatte ich das FCA Trikot dabei. NATÜRLICH!

Loch Ness & das Urquart Castle – Umschalten auf Tourimodus

Nach unserer kleinen Einlage in Inverness ging es direkt weiter zum berühmt berichtigten und sageumwobenen Loch Ness. Klar. Muss man wohl, wenn man schon in den Highlands unterwegs ist. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir in dem Touridorf Drumadorchit ein. Hier fanden wir neben zick Souvenierläden und Touribussen auch ein nettes, kleines und uriges Lokal. Eine Stärkung musste her.

Danach folgen wir der Straße entlang des Loch Ness bis zum Castle Urquart.

Ganz ehrlich… meine Meinung? Wenn ihr nicht unbedingt zu 100% dort hin wollt… lasst es! Am Ende des Tages fiel unser Fazit nä(h)mlich ernüchternd aus. Der Loch Ness lebt einzig und allein von seinem Mythos. Okay… hätte man selber drauf kommen können…. Landschaftlich… nunja… einer der schlechteren Lochs unserer gesamten Reise. Die Burg bzw. dessen Ruine… eine reine CashCow. Auf die Burganalge kommt man erst, nachdem man einen Souvenierladen durchquert hat.

Der Mythos? Ausgeschlachtet bis auf die Knochen. Die Menschen? Hektische Reisegruppen die überhaupt nichts genießen. Ich weiss nicht. Vielleicht hätten wir uns den Tag sparen können. Aber irgendwie wollten wir da ja auch hin. Für die Allgäuer unter uns nur ein Schlagwort: Neuschwanstein. Jetzt wisst Ihr Bescheid *lach*.

Wir haben trotzdem das Beste daraus gemacht und auf dem Gelände hat es sich dann stellenweise ganz gut verlaufen. Nachdem wir die Burg besichtigt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Nairn Camping and Caravanning Club Site, auf dem wir unser Nachtlager aufschlugen.

Lasst Euch von dem „Club“ nicht abschrecken. Nach dem Ausfüllen eines kleinen Formulares (nein, keiner Mitgliedschaft :-)) kann man dort auch als „normalo“ unterkommen. Clubmitglieder genießen dort natürlich ein paar Vorteile (Free WiFi etc.), aber ansonsten war alles top!

Wie erwähnt, war der Tag wenig ereignisreich. Am nächsten Morgen ging es dann auf die letzte große Etappe über den zu Beginn erwähnten Nationalpark bis nach Sterling. Dazu aber mehr im nächsten Artikel…

 

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Meine Name ist Florian Schickling, der sogenannte "ich"-Part von "dasFLOSEN" und Autor sowie Knipser meines Blogs dasflosen.de. Grundsätzlich bin ich einfach gerne unterwegs, verbringe viel Zeit in der Natur und versuche schöne Momente und Eindrücke mit einer Systemkamera von Sony festzuhalten. Jeder Ausflug hat seine eigene Geschichte zu erzählen und da ich selbst das alleinige Betrachten von Bildern langweilig finde, kam mir die Idee mit dem Niederschreiben. Dieser soll nicht nur unterhalten, Eindrücke schildern und Bildmaterial liefern, sondern zugleich auch als Informationsquelle für mich, für die Interessierten unter Euch oder für die Nachwelt dienen.

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